Bodenbelag aus Holz

Von Laminat bis Holz: Bodenbelag im Vergleich

Von Laminat bis Holz: Bodenbelag im Vergleich

Wer sein Zuhause mit einem neuen Bodenbelag versehen will, der tut gut daran, die einzelnen Materialien genau unter die Lupe zu nehmen. Viele Kunststoffböden sehen zwar aus wie Holz, sind es aber nicht. Sind mir Natürlichkeit, Wohlfühlfaktor und Umweltfreundlichkeit wichtig? Oder geht es nur um die Optik? Diese und weitere Fragen sollte man sich selbst stellen.

JEDER BRAUCHT EINEN NATÜRLICHEN LEBENSRAUM

Biene

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen dem Bodenbelag Laminat, Vinyl und Linoleum?

Wer sich noch nicht genauer mit dem Thema beschäftigt hat, kann diese Frage auf die Schnelle wohl nicht beantworten. Laminat-Bodenbelag sieht oft aus wie echtes Holz, ist es aber nicht. Dieser Kunststoffboden lässt daher auch kein Abschleifen zu, wie man es bei einem echten Holzboden machen kann, wenn er über viele Jahre irgendwann einmal Gebrauchsspuren erkennen lässt. Ist die Dämmung schlecht, ist der Trittschalleffekt bei Laminat hoch. Das gilt es auch zu berücksichtigen.

Der Vinyl-Bodenbelag – auch als PVC-Bodenbelag bekannt – ist vielfach im Einsatz. Er weist jedoch gerade im Vergleich zum Naturprodukt Holz eine schlechte Ökobilanz auf. Was viele Menschen natürlich auch massiv abschreckt: Bodenbelag aus Vinyl kann Giftstoffe wie schädliche Weichmacher enthalten.

Der dritte genannte Bodenbelag Linoleum ist im Gegensatz zu Laminat und Vinyl ein Naturprodukt. Dieses wird aus Korkmehl (oder Holzmehl) und Leinöl hergestellt. Dieser Boden weist aber einen Eigengeruch auf und braucht unbedingt eine Schutzschicht, sonst ist er gegen Druck und Nässe  recht empfindlich. Bei falscher Pflege kann er sich außerdem auch verfärben.

Welche natürlichen Materialien für den Bodenbelag gibt es?

Linoleum, das früher gerne in Küchen eingesetzt wurde, basiert wie beschrieben auf Holz- oder Korkmehl und Leinöl. Reine Korkböden gibt es ebenfalls. Diese reagieren jedoch empfindlich auf Wasser und Druck. Und sie können durch das Sonnenlicht ausbleichen. Fliesen aus Feinsteinzeug werden ebenso eingesetzt, sind allerdings in mitteleuropäischen Wohnräumen nicht besonders häufig. Der Grund ist, dass sie die Raumakustik verschlechtern können und sich die Oberfläche kühler anfühlt.

Holz ist sicher der beliebteste natürliche Bodenbelag. Er überzeugt doch neben seiner guten Ökobilanz mit der angenehmen Atmosphäre, die er in jeden Raum bringt. Wer gerne barfuß geht, fühlt sich auf einem Holzboden im Sommer wie im Winter wohl. Pflegeleicht und langlebig kann ein Parkettboden bzw. ein Echtholzboden auch wertsteigernd für Immobilien wirken.

Großartig bei Holz als Bodenbelag sind natürlich die gestalterischen Möglichkeiten. Die Palette an verschiedenen Holzarten und Möglichkeiten der Verlegung kann man am besten direkt bei den Herstellern unter die Lupe nehmen. Die Parkett-Finder von Bauwerk und Scheucher Parkett sowie von Weitzer Parkett helfen bei der Online-Vorauswahl. Und dann bestellt man sich am besten ein Muster oder schaut in einem der Showrooms vorbei.

Bodenbelag aus Holz
Holz ist der beliebteste natürliche Bodenbelag © Bauwerk

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Parkettboden Dielen

9 Gründe für den Holzboden

9 GRÜNDE FÜR
DEN HOLZBODEN

Es gibt viele gute Gründe, sich für einen Holzboden und damit für Gesundheit, für unser Klima und für ein natürliches Wohngefühl zu entscheiden.

JEDER BRAUCHT EINEN NATÜRLICHEN LEBENSRAUM

Biene
holzboden-wohnzimmer-tisch

# GRUND 1:
RAUMKLIMA

Holz sorgt für ein gesundes Raumklima, da es feuchtigkeitsregulierend ist. Es kann Wasserdampf, der beispielsweise durch Atmung oder Duschen entsteht, aufnehmen und bei zu trockener Luft, etwa durch Heizungsbetrieb, abgeben. Das ist ein Plus, das dem täglichen Wohlbefinden zu Gute kommt. Deshalb können echte Holzböden in fast allen Bereichen des Hauses zum Einsatz kommen – vom Kinderzimmer bis in die Küche.

Holzboden Pflege

# GRUND 2:
HYGIENE

Staub und Schmutz haben auf Holzfußböden keine Chance. Die Böden sind leicht zu reinigen und können über Jahre hygienisch gehalten werden. Allergiker schwören deswegen auf Holz am Boden (Mikroorganismen sterben auf Holzoberflächen in kürzester Zeit ab, während sie auf Kunststoff lange lebensfähig bleiben). Keime, Milben und andere Störenfriede haben bei Parkett keine Chance.

Parkett verlegen (Sujetbild)

# GRUND 3:
BAUQUALITÄT

Holzfußböden sind bei entsprechender Verlegung hervorragende Dämmschichten. Da sie problemlos auf Wärme- und/oder Schalldämmschichten verlegt werden können, verbessern sie die Bauqualität erheblich. Aus diesem Grund helfen Holzböden – im Vergleich zu nicht wärmedämmenden Böden – Energie zu sparen. Die Schalldämmung mindert gleichzeitig lauten Raumschall in den umliegenden Räumen. Holzfußböden sind für Fußbodenheizung bestens geeignet.

umweltfreundlicher Bodenbelag (Sujetbild)

# GRUND 4:
UMWELT

Holz ist ein ökologischer und nachhaltiger Baustoff – und umweltfreundlicher als die meisten anderen Baumaterialien. Pro m² verlegtem Parkett sparen wir 6 bis 8 kg CO2 gegenüber anderen Bodenbelägen! Beim Kauf solltest du darauf achten, dass das Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammt. Das bedeutet, dass aus den Wäldern nur so viel Holz entnommen wird, wie auch tatsächlich nachwächst.

Holzarten (Sujetbild)

# GRUND 5:
LANGLEBIGKEIT

Holzböden halten ewig! Nach jahrelanger Nutzung und harter Beanspruchung können Holzfußböden leicht renoviert werden und sehen dann wieder wie neu aus – einfach abschleifen und oberflächenbehandeln. Solltest du ihn aber doch einmal entsorgen wollen, lassen sich die Holzelemente weiterverwenden oder -verarbeiten, beispielsweise zur Energiegewinnung oder zur Herstellung von Spanplatten und anderen Holzerzeugnissen.

Parkettboden

# GRUND 6:
OPTIK

Welcher Boden kann noch von sich behaupten, dass nahezu alles möglich ist? Bei Holzböden stehen unzählige unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten und Verlegemuster zur Verfügung. Je nach Holzart, Oberflächengestaltung und Bearbeitung kann man unterschiedliche Effekte erzielen. Keine Holzoberfläche gleicht der anderen, nicht zuletzt deshalb erfreuen sich Holzböden immer größerer Beliebtheit.

Bodenbelag Büro

# GRUND 7:
NATÜRLICHKEIT

Schon mal probiert? Es ist ein großer Unterschied, ob man über eine geölte Holzoberfläche oder über einen Kunststoffboden geht. Nur echtes Holz kann echte Behaglichkeit und Wärme erzeugen – ein künstliches Imitat ist dazu nicht in der Lage. Dank ihrer natürlichen Struktur halten Holzböden die Füße an kühlen Tagen warm und an warmen Tagen kühl.

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# GRUND 8:
GELDBÖRSE

Es gibt Holzböden für jedes Budget, auch kostengünstige Lösungen sind möglich. Nach jahrelanger Nutzung und harter Beanspruchung können Holzfußböden leicht renoviert werden und sehen dann wieder wie neu aus – einfach abschleifen und oberflächenbehandeln. Ob eine Renovierung möglich ist, hängt von der Dicke der Nutzholzschicht ab. Ist diese groß, ist sogar eine mehrfache Renovierung möglich.

Parkettboden

# GRUND 9:
PFLEGE

Ein Parkettboden ist relativ pflegeleicht. In aller Regel genügt eine Trockenreinigung mit Besen, Staubsauger und ab und zu ein nebelfeuchter Lappen. Um Kratzern vorzubeugen, empfielt es sich, Möbel mit Filzgleitern auszustatten und vor der Eingangstür einen guten Abstreifer zu platzieren. So haben Sand und Steinchen keine Chance, den edlen Parkettboden zu zerkratzen.

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Holzarten

Wie viel Natur steckt in deinem Boden?

WIEVIEL NATUR STECKT IN DEINEM BODEN?

Ein umweltfreundlicher Bodenbelag aus Holz hat viele Vorteile. Holz ist ein Werkstoff, der Natürlichkeit ausstrahlt und Natur zurück in den Wohnbereich bringt. Holz macht einen Raum warm, gemütlich und angenehm. Das ist der Grund, warum auch viele Bodenbeläge aus Kunststoff aussehen, als wären sie aus Holz – obwohl sie aus Kunststoff bestehen.

JEDER BRAUCHT EINEN NATÜRLICHEN LEBENSRAUM

Biene

DER ECHTE HOLZBODEN – FÜR UNSER KLIMA

Holz ist ein ökologischer und nachhaltiger Baustoff. Beim Kauf deines Bodens solltest du darauf achten, dass das Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammt – das bedeutet, dass aus den Wäldern nur so viel Holz entnommen wird, wie auch tatsächlich nachwächst.
Gute Holzfußböden lassen sich mehrmals abschleifen und haben dadurch eine lange Lebensdauer. Solltest du ihn aber doch einmal entsorgen wollen, lassen sich die Holzelemente weiterverwenden oder -verarbeiten.

GESUND LEBEN OHNE SCHADSTOFFE

Die Wahl des Bodenbelags ist ein wichtiger Faktor zur Vermeidung von Schadstoffen. Gerade in Bodenbelägen aus Kunststoff verstecken sich Weichmacher in Form von Phthalaten, die als höchst gesundheitsgefährdend gelten.

Da diese chemisch nicht an den Kunststoff gebunden sind, können sie leicht entweichen. So gelangen sie in die Raumluft und in den Hausstaub. Mit der Atemluft aufgenommene Phtalate wirken sich negativ auf den Hormonhaushalt aus, besonders auf den von Kindern.

ECHTES HOLZ – UNIKAT STATT IMITAT

Ein umweltfreundlicher Bodenbelag – der Holzboden – macht sich dagegen mehrfach bezahlt. Schadstoffe werden vermieden und das Raumklima auf natürliche Weise unterstützt, da das Holz Wärme und Feuchtigkeit je nach Bedarf aufnimmt und wieder abgibt.

Bei entsprechender Verlegung sind Holzfußböden hervorragende Dämmschichten und verbessern die Bauqualität in nicht unerheblichem Ausmaß. Und: Dein Boden ist ein Unikat, denn kein Holzboden gleicht dem anderen.

Vergleich Kunststoffboden vs. Parkettboden

Kunststoffboden

Parkettboden

massives Holz
Holz-Optik
Haptik wie Holz
ökologisch und nachhaltig
Kratzer ausbessern
pflegeleicht
fußwarm
UV-beständig
strapazierfähig
kann renoviert werden
trittschalldämmend
Naturprodukt
schadstoffarm
lädt sich elektrostatisch auf

Ich flieg auf die Natürlichkeit.

Vogel

Echtes Holz oder nur bedrucktes Papier?

Ein echter Holzboden besteht aus mehreren Schichten aus echtem Holz – im Gegensatz zum Kunststoffboden, dessen Schichten vorwiegend aus künstlichen Materialien hergestellt sind. Das, was beim Kunststoffboden aussieht, wie Holz, ist in der Regel bedrucktes Papier.

Holzarten - Bodenaufbau Holzboden Kunststoffboden (Grafik)

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